Neugestaltung des Schwimmbad-Geländes geht voran

Jetzt wird es für jeden deutlich: Die Rodungs- und Abrissarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Hallenfreibades haben begonnen. Damit neigt sich eine „unendliche“ Geschichte doch noch einem guten Ende zu. Nach mehr als einem Jahrzehnt rückt die Umwandlung des Schwimmbad-Geländes in ein Wohngebiet näher.
In der Vergangenheit wurden die Nerven der Anwohner stark strapaziert: durch Verwilderung und Rattenbefall sowie Einbrüche und Ruhestörungen in die verfallende Ruine. Nun aber erschließt der Projekt-Entwickler PBW aus Völklingen das Gebiet und macht dort Wohnbebauung möglich. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass PBW das Problem der Starkregen-Ereignisse offensiv angegangen ist (wie zuletzt im Juni 2018 in Eiweiler und Heusweiler, in Holz und Wahlschied mit großen Schäden aufgetreten). Die Firma wird ein Rückhaltebecken für ein 100-jähriges Regenereignis bauen – zur großen Zufriedenheit des Gemeinderates.
Dass es so weit gekommen ist, ist einer gemeinsamen Initiative von SPD und FDP im Gemeinderat zu verdanken. In einer ersten Phase waren nämlich zwei Bieter aufgetreten, deren Angebote den beiden Fraktionen finanziell nicht angemessen erschienen. Daher brachten FDP und SPD ein Interessenbekundungsverfahren in den Gemeinderat ein mit dem Ziel, auf weitere Bieter zuzugehen. Dieser Vorschlag wurde von fast allen Fraktionen und Einzelmitgliedern unterstützt. Lediglich die CDU-Fraktion enthielt sich, da sie einem der ersten beiden Bieter direkt den Zuschlag geben wollte. Die gemeinsame Initiative von SPD und FDP hat sich für die Gemeinde außerordentlich gelohnt: Im Vergleich zum ersten Bieterverfahren wurden die Einnahmen der Gemeinde aus dem Grundstücksverkauf auf mehr als das Zweieinhalbfache gesteigert – für eine zum Sparen genötigte Kommune ein schöner Batzen! Dieses Geld steht jetzt zur Verfügung, um die Herausforderungen der nächsten Jahre anzugehen: es werden Kindertagesstätten und eine zusätzliche Grundschule bzw. eine Grundschul-Erweiterung gebaut werden müssen.
Der nächste Schritt zum Wohngebiet wird demnächst in der Aufstellung eines Bebauungsplanes bestehen – ein Prozess, den wir konstruktiv und kritisch begleiten werden.

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