FDP Gemeindeverband zu Volkstrauertag

Mit Erstaunen und Unverständnis hat der FDP Gemeindeverband die Pressemitteilung des Ortsvorstehers aus Eiweiler zu Kenntnis genommen. Darin wird Alexander Heinz, stellvertretender Gemeindeverbandsvorsitzender der FDP Heusweiler, vorgeworfen auf der Ortsratssitzung am 22.03.2017 nicht anwesend gewesen zu sein, was nachweislich falsch ist. Wir empfehlen hierzu den Presseartikel der Saarbrücker Zeitung vom 25.03.2017 in dem unter der Unterschrift „Eiweiler plant seine 800-Jahr-Feier.“, in der Alexander Heinz mit einigen Vorschlägen sogar namentlich benannt ist. Des weiteren wird aus einem, bis zum Zeitpunkt dieser Pressemitteilung noch nicht veröffentlichten Sitzungsprotokolls zitiert: „Herr Wachall erklärte, dass über die Organisation des Gedenktages nochmals nachgedacht werden müsse. Auch über den Ort der Veranstaltung sollte neu gesprochen werden. So könne man sich evtl. nicht nur die Aussegnungshalle in Heusweiler vorstellen, sondern auch in einem jährlichen Wechsel innerhalb der Ortsteile den Gedenktag durchführen“. Die Abstimmung erfolgte einstimmig mit dieser Einschränkung. Über die gleiche Ortsratssitzung kann man in der Saarbrücker Zeitung vom 31.03.2017 unter dem Titel „In der Trauer vereint, in der Sache entzweit“ lesen: „Richard Wachall wies dies alles zurück: „Dass sich alle Ortsvorsteher auf eine zentrale Feier verständigt haben, hing damit zusammen, dass wir den Verwaltungsvorschlag als gute Idee bezeichnet haben. Denn auch in Eiweiler sind die Besucherzahlen bedenklich zurückgegangen.“ Und weiter heißt es in dem Artikel „Uwe Müller (CDU) war zwar für eine zentrale Feier, regte aber an, diese nicht im Rathaus auszurichten, sondern nur auf dem Heusweiler Friedhof. Diesem Vorschlag stimmte der Eiweiler Ortsrat bei Enthaltung von Schenk geschlossen zu.“

Unabhängig von diesen Widersprüchen freut sich die FDP, dass der Vorschlag zu einer rollierenden zentralen Gedenkfeier nun auch scheinbar die Unterstützung des Eiweiler Ortsvorstehers genießt, da hier um die Sache und nicht um eine kleinkarierte Diskussion nach dem Motto: „Wer hat’s erfunden?“ gehen sollte.

Unverständlich ist allerdings für den FDP Gemeindeverband die Anmerkungen des Eiweiler Ortsvorsteher, der in seinem Bericht schreibt, Herr Heinz hätte sich diesen Kompromissvorschlag “schenken können und hätte sich über die Ergebnisse bei mir erkundigen können”.

„Dieses Politik- und Demokratieverständnis, in dem ein Ortsvorsteher entscheidet, dass man sich Ideen „schenken“ kann und man bei politischen Vorschlägen erst mal fragen muss weisen wir entschieden zurück. Wir sollten auch gerne kontrovers um gute Ideen ringen, es sollte aber sachlich bleiben.“ so Oliver Luksic, der Gemeindeverbandsvorsitzende der FDP Heusweiler. “Der Ortsvorsteher sollte seine Haltung noch einmal überdenken und generell, unabhängig von Parteifarben, Engagement und Ideen von Bürgern für den Ort überparteilich würdigen, im Interesse des gemeinsamen ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinde.”

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